© Fiona Unterasinger 2011 Tiere Wenn Tiere sterben ... Tierpersönlichkeiten erleben Sterben und Tod anders als der Mensch. Ihre tierische Verkörperung und die damit verbundenen biologischen und kognitiven Merkmale haben einen wesentlichen Einfluss auf den Sterbeprozess des Tieres und auf den Übergang von der physischen in die nicht physische Welt. Wie Menschen erkennen auch Tiere zum Todeszeitpunkt, dass sie die physische Realität verlassen haben. Sie verlassen aber nicht nur ihren Körper, sondern auch alle materiellen Gesetze. So verzichtet das Tier ab sofort auch auf seine Sinnesorgane. Trotzdem hat jede Persönlichkeit die Fähigkeit, alles Erlebte zu speichern und auf dieses Erlebensmaterial zuzugreifen. Der Sinn der Verkörperung liegt in der Erfahrungswelt der Persönlichkeit und es wäre äußerst kontraproduktiv, wären alle Erfahrungen mit dem Tod erloschen, denn genau sie braucht die verstorbene Persönlichkeit auch weiterhin, um sie zu bearbeiten, zu modifizieren oder aber als Ausgangslage für eine neue Verkörperung zu variieren. Wie Menschen, können auch Tiere Probleme mit ihrem eigenen Tod haben. Bei Tieren, die im Verbund mit dem Menschen leben,  ist ihr emotionaler Bezug zu menschlichen Partnern, aber auch Artgenossen.