Zur Autorin: Fiona Unterasinger, geboren 1972 in Lienz, Tirol, spondierte an der Universität Wien in Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Ethnomusikologie, Psychoakustik und Popularmusik. In ihrer Diplomarbeit setzte sie sich mit dem kreativen Schaffensakt in veränderten Bewusstseinszuständen auseinander. Für ihr Zweitfach Völkerkunde erwarb sie ihr Wissen am ethnologischen Institut in Wien. Derzeit dissertiert sie zum Schwerpunkt Popularmusik an der Universität Innsbruck. Seit 2002 ist Fiona Unterasinger als Medium tätig.
Napa[ngó] ist eine Persönlichkeit, die nicht mehr im physischen System präsent ist. Sich selbst beschreibt er als Bestandteil mehrdimensionaler Dichte, dessen Wirken nicht mehr an Raum und Zeit gebunden ist. Seine Ausführungen in Diktatform über unsere illusionäre Welt als Bühne, auf der wir als Persönlichkeiten wirken, ruft Neugier hervor, aber auch Fragen: Ist das globale Erscheinungsbild unserer Welt ein perfektes Trugbild unserer Wahrnehmung? Wirken wir in einer Massenillusion? Wer sind wir, wenn wir durch den Sterbeprozess das materielle System verlassen? Napa erweitert die intellektuelle Auseinandersetzung zu dieser Thematik in seiner Funktion als Mittler zwischen Medium und Menschen, die Hilfestellungen benötigen, sei es in Form von Unterrichtssitzungen oder Readings. Immer jedoch steht die Persönlichkeit im Vordergrund und ihr Wirken im feinstofflichen und materiellen System.
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