MEDIUMISMUS & JENSEITS (WISSEN)

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Der Autor suchte, ehe er dieses Buch veröffentlichte, nach Beweisen, die ein Leben nach dem Tod rechtfertigen. Er äußert sich dazu wie folgt:

"Bei solch einem Nachweis besteht immer die Schwierigkeit, auf welche Art ein Verstorbener seine Weiterexistenz und seine Identität überhaupt nachweisen kann. Da er körperlich hier auf Erden nicht mehr ständig in Erscheinung treten kann, lassen sich dazu nur der Fortbestand seines Gedächtnisses, seines Wissens und geistigen Könnens und die Darbietung seiner Persönlichkeitsstruktur verwenden" (Schiebeler 2000:13).

Einen derartigen Nachweis, wie ihn sich Schiebeler vorstellte, erbrachte ein Versuch von Dr. Wolfgang Eisenbeiss, selbst an parapsychologischen Fragen interessiert , nämlich: Einen jenseitigen Schachgroßmeister gegen einen irdischen antreten zu lassen. Über ein Medium, welches nicht schach-sachverständig ist, wurde der Kontakt hergestellt. Bei dem jenseitigen, ungarischen Schachgroßmeister handelte es sich um Géza Mároczy (1870-1951), der sich bereitwillig dafür zur Verfügung stellte, bei dem diesseitigen um Viktor Kortschnoi, geboren 1931, russischer Herkunft, welcher in der Schweiz lebte. Nähere Ausführungen dazu würden den Rahmen sprengen, ich verweise bei Interesse daher auf den Bericht von Schiebeler (Vgl. 2000). Äußerst interessant erscheinen auch die Aussagen von Géza Mároczy, der ausgiebig erklärte, warum er sich für einen derartigen Versuch zur Verfügung stellte.

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