Hinweis: Zum Verständnis dieser Sitzung von Schiebeler ist es wichtig zu wissen, dass Verstorbene, die sich in Zwischenbereichen befinden sehr hilflos sind und oftmals erst durch Überzeugung von Medien diesen Bereich verlassen wollen. Bei dieser Sitzung waren 10 Personen anwesend, darunter ein Medium. Die Beteiligten verdeutlichen ihre eigene sehr ausgeprägte katholisch-christliche Realität. Schiebeler erwähnte, diese Verstorbenen seien dem Team zugeführt worden. Vermutlich handelt es sich deshalb auch um Seelen, die für diese Realität sehr empfänglich sind.
Sitzung 1 (1976): Ein Verstorbener erscheint und äußert, er sei gekommen, um wieder Musik von Mozart zu hören. Er beklagt, es sei kein Plattenspieler vorhanden und daher beabsichtige er, wieder zu gehen. Das Team verwickelte den männlichen Verstorbenen in ein Gespräch, welcher äußerte, er sei im Jahr 1915 im Alter von 15 Jahren gestorben. Er habe zu Lebzeiten Instrumente gespielt und sein Wunsch sei es gewesen, die Musikhochschule zu besuchen. Die Eltern hätten ihm, dem Verstorbenen, verheimlicht, schwer krank gewesen zu sein.
Zum Todeserlebnis sagt der Verstorbene:
"Es waren auch andere Wesen zugegen, die ich aber nicht verstand. Ich verstand überhaupt nichts. Es war alles voll im Zimmer und mir war angst und bange. Ich kannte die anderen Anwesenden nicht. Es war so sonderbar [...] Auf einmal sah ich mich selbst daliegen [...] Was dann geschah, weiß ich nicht mehr. Ich denke schon die ganze Zeit darüber nach. Ich erinnere mich erst wieder daran, daß ich bei der Beerdigung an meinem Grabe stand [...] die Musiker an meinem Sarg spielten erbärmlich falsch, und was der Pfarrer sprach, gefiel mir überhaupt nicht. Vom Jenseits war aber niemand für mich wahrnehmbar. Nach der Beerdigung leerte sich der Friedhof. Alle gingen sie fort, und ich stand alleine dort" (Schiebeler 2000:47).