Seelen in Not können oft erst durch Helfer dazu bewegt werden, den Zwischenbereich zu verlasssen. Schiebeler äußert in diesem Zusammenhang: "Sie werden in der jenseitigen Welt von etwas fortgeschritteneren Wesenheiten aufgesucht, die sich dieser Notleidenden hilfreich annehmen. Dabei arbeiten sie, sofern das in seltenen Fällen möglich ist, mit menschlichem Gemeinschaften dieser Erde zusammen" (Schiebeler 2000:59).
Werner Schiebeler beschreibt in dem Kapitel "Erfahrungen in der jenseitigen Welt" die Tätigkeit eines Psychiaters 80 Jahre vor seiner eigenen Hilfestellung für erdgebundene Seelen: Dr. med Carl A. Wickland (1862-1937) hatte eine medial veranlagte Ehefrau und bemerkte eines Tages durch ihre Kontakte, dass entegen seiner Vorstellung manche seiner psychiatrischen Patienten nicht im medizinischen Sinne krank waren, vornehmlich handelte es sich um Patienten mir einer schweren Psychose. 30 Jahre lang forschten Wickland und seine Frau zu diesem Thema, seine Erkenntnisse veröffentlichte der Psychiater in seinem Buch "Thirty among the Dead" (1924).
Auf das Thema "Besessenheit" wurde Dr. Wickland durch jenseitige Lehrer gebracht, mit welchen seine Frau in Kontakt kam. Diese schlugen vor, eine Art Arbeitsgemeinschaft zu gründen, um schweren Fällen von Erdgebundenheit zu helfen. Wickland dazu: "Sie behaupteten in meiner Frau ein geeignetes Werkzeug für derartige Versuche gefunden zu haben und schlugen vor, mir die Richtigkeit ihrer Behauptungen zu beweisen, falls ich mit ihnen zusammenarbeiten wolle. Ich solle mich dabei der unwissenden Geister annehmen und sie belehren, während ihnen gestattet würde ,für einige Zeit den Körper meiner Frau völlig in Besitz zu nehmen, ohne dass derselben daraus eine Schädigung erwachsen solle. Eifrig darauf bedacht festzustellen, ob diese überaus wichtigen Behauptungen auch wirklich zuträfen oder nicht, gingen wir auf ihren anscheinend so gewagten Vorschlag ein. Erwiesen sich die uns gemachten Eröffnungen als zutreffend, dann waren sie von größter Bedeutung für die Klärung vieler Rätsel, welche das Seelenleben sowohl der Verbrecher als auch anderweitig psychisch Kranker bisher aufgab" (Wickland zit. nach Schiebeler 2000:60).