1. Das Bewusstsein des Verstorbenen: "Nach dem, was wir bislang aus den Berichten und Befragungen verstorbener Menschen schließen können, führt der Akt des irdischen Todes nicht dazu, dass das hinübergegangene Wesen sofort allwissend oder ein 'Heiliger' wird, sondern dass es seine bisherigen Charaktereigenschaften, Überzeugungen (auch religiöser Art) und sein irdisches Wissen bestenfalls beibehält, keineswegs aber sprunghaft vermehrt" (Schiebeler 2000:25-26)
Vgl. dazu "Der Sterbeprozess" (Napa-Diktate I) Um von 3-dimensionalen System in das feinstoffliche wechseln zu können, bedarf es einer Anpassung. Verstorbene reagieren daher auch sehr menschlich, wie dies auch am Beispiel vom Raymond-Phänomen ersichtlich wird (Vgl. Arthur Ford, 1971).
2. Das Todeserlebnis: Zum Todeserlebnis führt der Autor an, dass die Schilderungen keineswegs so einheitlich seien, wie bei Dr. Kübler-Ross und Dr. A. Moody dargestellt. Nicht alle Verstorbene akzeptieren den Tod. Er schreibt: " Es kann beim Tod so friedvoll und angenehm zugehen, muß es aber nicht. Ich weiß durch viele selbstgeführte Gespräche mit verstorbenen Menschen und durch Berichte anderer Autoren, dass Hinübergegangene oft ganz andere Erlebnisse hatten. Manchmal merken sie auch gar nicht, dass sie gestorben sind, vor allem dann nicht, wenn sie an ein Fortleben nach dem Tode nicht geglaubt haben. Da sie noch ihre Persönlichkeit besitzen, Sinneswahrnehmungen haben und sogar denken können (wenn auch oft nur eingeschränkt), meinen sie, daß sie noch auf der Erde am Leben sein müssten. Sie wundern und ärgern sich darüber ,daß keiner ihrer Angehörigen mehr Notiz von ihnen nimmt. Es kommt ihnen seltsam vor, daß sie auf einmal durch verschlossene Türen gehen können, aber infolge einer geminderten Erkenntnisfähigkeit kommen sie nicht zur Einsicht, daß sie inzwischen gestorben sind" (Schiebeler 2000:32).