Zu jeder Zeit gab es Theorien und Argumente, welche die Erfahrungen medialer Menschen oder Kontakte mit dem Jenseits als Hirngespinst zu untermauern versuchten. Skeptiker verwendeten dazu vornehmlich die Telepathie- oder Halluzinationsthese. Gegenüber der Sterbeforschung von Kübler-Ross wurde vorrangig die Projektionsthese diskutiert. Kübler-Ross betont jedoch, dass die These keine Gültigkeit hat, da, wäre dies der Fall, vornehmlich sterbende, ängstliche Kinder in der Projektion ihre Eltern herbeisehnen würden, tatsächlich diese aber immer von bereits Verstorbenen berichteten und nicht von ihren lebenden Eltern.
Zu ihrer (Forschungs) Arbeit äußert die Ärztin während des Vortrages dem Publikum gegenüber: "Wenn Sie ein gutes Gewissen haben und Ihre Arbeit mit Liebe ausführen, wird man sie anspucken, wird man Ihnen das Leben schwer machen. Und zehn Jahre später bekommen sie achtzehn Ehrendoktortitel für die gleiche Arbeit. Und so ist mein Leben jetzt" (Kübler-Ross 2000:8).