Die Autoren äußern, dass die wissenschaftliche Weltanschauung der medizinischen Lehre zutiefst davon geprägt ist, den Tod als das Ende und die endgültige Zerstörung zu betrachten. Um darauf eine wirklich wissenschaftliche Antwort zu erhalten, gilt es, sich einer wissenschaftlichen Methodologie zuzuwenden.
F olgende Gründe, die Einwände gegen die Erforschung des Lebens nach dem Tod geben, werden angeführt (Osis/Haraldsson 1987:28-29):
1.) Das Universum als eine ausschließlich materielle Wirklichkeit (Naturwissenschaftliche Weltanschauung), die lediglich aus Materie und Energien besteht, die der Physik bekannt sind. Geist und Bewusstsein des physischen Körpers spielen in dieser Anschauung als Nebenprodukt eine untergeordnete Rolle (Epiphänomene) und können daher ohne diesen überhaupt nicht existieren.
2.) Prinzip der Einfachheit ("Law of Parsimony")- Dieses Prinzip besagt, dass Erklärungen nicht unnötig kompliziert sein müssen und dass der einfachsten Erklärung der Vorzug gegeben werden soll. Dazu die Autoren: "Innerhalb der Psychologie sind solche grundlegenden Konzepte des 'Geistes' und des 'Bewusstseins' durch die strikte Anwendung des Prinzips der Einfachheit ausgerottet worden" (Osis/Haraldsson 1987: 29)
3.) Das Entscheidungs-Experiment: der versuchte Beweis des Überlebens.