1.Mediumismus
2.Erscheinungen, besonders solche, die von mehreren Beobachtern gesehen werden [Vgl. Moodys Einteilung der Visionen]
3.Reinkarnationserinnerungen
4.Seelenexkursion [Außerkörperliche Erfahrungen]
5.Beobachten am Sterbebett
Osis und Haraldsson beschäftigten sich mit dem letztgenannten Punkt und der Thanatologie, der wissenschaftlichen Untersuchung des Todes und des Sterbens. Psychologen und Psychiater,die mit der Beratung von Sterbenden und ihren Familien damit begonnen haben, leisteten Pionierarbeit. Thanatologen lehrten Ärzte und Krankenschwestern, wie man sterbenden Patienten hilft, mit ihrem bevorstehenden Tod umzugehen und wie man den mit den Problemen und dem Schmerz der Hinterbliebenen umgeht. Die Thanatologie gab somit Einsichten in Erlebnisse von Sterbenden. Den größten Nachteil dieser Auseinandersetzungen sehen die Autoren darin: "Die Arbeit der Thanatologen beruht fast ausnahmslos auf der stillschweigenden Annahme,daß der Tod das Ende der menschlichen Existenz sei. Dabei wird es für gewöhnlich als Aufgabe der sozialen Berufe betrachtet, den Patienten zu lehren, dieses Ende zu akzeptieren" (Osis/Haraldsson 1987:26).