MEDIUMISMUS & JENSEITS (WISSEN)

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Dr. Thomas Lempert, an der Wircho Klinik tätig, unternahm ursprünglich Epilepsie-Experimente und löste bei jungen, gesunden Probanden eine künstliche Ohnmacht aus (durch kräftige Hyperventillation). Die Versuchspersonen schilderten die Eindrücke, die sie während dieser Ohnmacht erlebten - Lempert sieht darin große Übereinstimmungen mit den Schilderungen von Nahtodbetroffenen. Erlebnisse, die angegeben wurden:  Sehen einer Bilderflut, das Gefühl der Schwerelosigkeit, einen extremen Widerwillen wieder zurückzukehren etc.

Dr. Lempert untermauert, dass während mangelnder Sauerstoffzufuhr Transmitter ausgestoßen werden, die ein Glückgefühl hervorrufen. Er sieht in diesen Vorgängen einen natürlichen Schutz vor den Qualen des Todeskampfes.

Dr. Karl L. R. Jansen, Psychiater und Hirnforscher äußert dazu: "Wahrscheinlich aktiviert das Gehirn bei einer NTE eigene Mechanismen und setzt eine Reihe von Substanzen frei, die die Gehirnzellen schützen. Diese Substanzen docken an dieselben Rezeptoren an wie die Ketamine und als ein Nebenprodukt stellt sich der Zustand ein, der als Nahtoderlebnis bekannt ist"

Vollkommen anders sieht der niederländische Kardiologe Pin v. Lommel die Bedeutung der Nahtoderfahrungen. Pin v. Lommel führte die erste Langzeitstudie mit 344 Patienten durch, die einen Herzstillstand überlebten.Der Kardiologe hält fest, dass seine Ergebnisse der wissenschaftlichen Erklärung widersprechen, weil nur 18 % seiner Versuchspersonen von einem Nahtoderlebnis berichteten.

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