MEDIUMISMUS & JENSEITS (WISSEN)

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Das Tibetanische Totenbuch aus dem 8. Jahrhundert beschreibt die Todeserfahrung wie folgt: "Dann leuchtet ein helles, strahlendes Weiß aus dem Herzen Gottes, mit solchem Glanz und solcher Durchsichtigkeit, dass du es kaum anzusehen wagst und dennoch dein Auge nicht wegzulenken vermagst."

Der Betroffene Robert Bartscher (Baden-Würtenberg) hatte im Alter von zehn Jahren ein Nahtoderlebnis. Er äußert, dass es schwierig sei in Worten das Erlebte zu beschreiben, weil die Sprache zur Beschreibung eines solchen Erlebnisses nur als Krücke dienen kann. Er äußert, in dem Moment, als er "losließ", entspannte sich der Körper und führte zeitgleich zur Abkoppelung des Körpers. Der Betroffene bemerkt, dass er auch das gleißende Licht gesehen habe und auch mit diesem Licht kommuniziert hätte. Er fragte konkret nach dem Grund, warum er nicht dort (im Jenseits) bleiben könne. Das "Wesen", gemäß Bartscher wurde nachdrücklicher und gab ihm zu verstehen, dass er noch eine Aufgabe hätte und dass er aus diesem Grund wieder zurück müsse. Während der Nahtoderfahrung erhaschte Bartscher einen Blick in die Zukunft. Er äußerte, er hatte eine Vision, von einer dunkelhaarigen Frau und zwei Kindern. Er sagte, die Information, die er bekommen hätte, ging aber über das Optische hinaus, denn er erfühlte die Beziehungen zwischen ihm und diesen drei Menschen. Die Vision bewahrheitete sich, er heiratete eine dunkelhaarige Frau und hat zwei Kinder. Als Jugendlicher, sagt Bartscher, sei er mit dieser Erfahrung völlig überfordert gewesen und hätte erst im Erwachsenenalter diese Erfahrung für sich richtig aufarbeiten können.

Die Autorin und Nahtodforscherin P.M.H. Atwater untersuchte Kinder, die eine Nahtoderfahrung erlebten. Durch das Erlebte seien Kinder viel erwachsener, seien mit einem Mal gereift. Im Gegensatz zu Erwachsenen werden die Erfahrungen der Kinder erst später aufgearbeitet (Vgl. Robert Bartscher) und Kinder geben sich häufig die Schuld, wenn sie wieder ins Diesseits zurück müssen. Sie glauben sich falsch verhalten zu haben, wenn Geistwesen die Kommunikation abbrechen.

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